UNSERE WERKSTÄTTEN
Zwei Werkstätten. Zwei Keramikkulturen
OrienX entwickelt eigene Entwürfe mit zwei festen Partnerwerkstätten: einer in Jingdezhen und einer in Arita. Die Orte bleiben eigenständig. Die Aufmerksamkeit für Gebrauch, Proportionen, Material und langfristige Zusammenarbeit verbindet sie.
EINE ZUSAMMENARBEIT, DIE WEITERWÄCHST
Eine Werkstatt ist mehr als der Ort der Fertigung
Hier trifft der Entwurf auf das Wissen über Ton und Glasur. Aus einer gedachten Bewegung wird ein Objekt, das sich mit der Hand erproben lässt. Erfahrungen mit früheren Stücken fließen in die nächste Kollektion ein. Mit unseren beiden festen Partnern bleibt die Entwicklung ein fortlaufender Austausch zwischen der Gestaltungsidee und den Möglichkeiten des Materials.

01 — JINGDEZHEN
Am Anfang steht eine gemeinsame Frage: Wie soll das Objekt im Alltag leben?
OrienX übermittelt einen eigenen Entwurf mit dem vorgesehenen Gebrauch, wesentlichen Proportionen, Kontaktflächen und der Rolle des Stücks innerhalb seiner Kollektion. Die Werkstatt in Jingdezhen bringt ihr Wissen über Material und Fertigung ein, setzt die Idee in einen Prototyp um und benennt die Grenzen der Herstellung.
Das erste Muster wird in die Hand genommen, auf den Tisch gestellt und mit Referenzstücken verglichen. Rand, Fuß, Gewicht, Balance, Glasurwirkung und die Wiederholbarkeit der Fertigung werden aus verschiedenen Blickwinkeln besprochen, bevor eine Richtung feststeht.
Diese Beobachtungen bestimmen die nächsten Anpassungen. OrienX behält die Kollektion im Blick und gibt den endgültigen Entwurf frei, während die Werkstatt Machbarkeit und Gleichmäßigkeit der Fertigung prüft. Das Muster gibt beiden Seiten eine konkrete Grundlage, um Details zu bewahren oder weiterzuentwickeln.
ZWISCHEN ZWEI ORTEN
Eine gemeinsame Idee. Jeder Ort antwortet auf seine Weise
Jingdezhen und Arita sollen ihre Eigenständigkeit bewahren. OrienX hält die gestalterische Richtung klar und lässt zugleich Raum für das Wissen, die Materialien und die Arbeitsweise jeder Werkstatt.

02 — ARITA
Eine zweite Werkstatt, ein anderer Blick auf das Material
In Arita beginnt die Entwicklung mit klaren Fragen: Wozu dient das Objekt, wie wird es gehalten oder abgestellt und welchen Platz hat es in der Serie? Die Werkstatt antwortet mit ihrer eigenen Fertigungserfahrung, verwurzelt in der Keramikkultur von Saga in Japan.
Prototypen machen unterschiedliche Einschätzungen greifbar. Ein Profil kann weicher, eine Basis angepasst, eine Glasur verändert oder ein Detail weggelassen werden, wenn es dem Gebrauch im Weg steht. Entscheidend ist, welche Änderungen das Stück stimmiger machen.
Das Muster wird durch Anfassen und Vergleichen mit Referenzstücken an der ursprünglichen Idee gemessen. Aussehen, Standfestigkeit und die Beziehung zum Tisch werden gemeinsam betrachtet. Freigegebene Muster und Korrekturen bleiben erhalten, damit spätere Entwicklungen auf dieser Arbeit aufbauen können.
WAS DIE ENTWICKLUNG LEITET
Vom ersten Entwurf zum Begleiter im Alltag
Ein Detail erhält seinen Sinn, wenn es das Erleben des Objekts verändert. In der Entwicklung helfen uns konkrete Fragen, über eine schöne Silhouette hinauszusehen und das Stück im Zusammenhang mit einem Tisch, einer Bewegung und einer Kollektion zu betrachten.

Eine Form für den Gebrauch
Öffnung, Rand und Proportionen richten sich nach dem vorgesehenen Gebrauch. Der Entwurf gibt diesen Entscheidungen eine Richtung und dient später als Bezugspunkt für das Muster.

Material gestaltet mit
Ton und Glasur bringen eigene Möglichkeiten und Grenzen mit. Am Prototyp wird spürbar, wie sie Oberfläche, Gewicht und Balance des Stücks beeinflussen.

Ein Platz in der Kollektion
Neben Referenzstücken zeigt sich, wie Proportionen und Charakter des Musters zur Serie passen. Der Vergleich hilft, den Zusammenhang der Kollektion zu bewahren.
WAS DIESE ZUSAMMENARBEIT BEWAHRT
Eigenständige Ursprünge. Ein Platz im täglichen Leben
Für OrienX ist die Herkunft eines Stücks mit den Menschen und Entscheidungen verbunden, die ihm Form geben. Die Partner in Jingdezhen und Arita bringen unterschiedliche Erfahrungen ein. Die gemeinsame Aufmerksamkeit für den Alltag gibt den Kollektionen ihre Richtung.
Am Ende zählt die Begegnung mit dem Objekt: die Berührung eines Randes, eine sichere Basis, eine Oberfläche im Licht. Solche Details geben den Stücken einen Platz in alltäglichen Momenten, damit sie an Ihrem Tisch genutzt und geschätzt werden.